Hier wird es tagesaktuelle Informationen über unsere Fahrt geben

Sobald wir unterwegs sind, werden wir auf verschiedene Weise in diesen
Blog Informationen eingeben.
Eine Lösung ist der E-Mail-Versand per Handy. Das Eingeben des
Textes ist natürlich nicht besonders komfortabel. Außerdem ist der Preis
recht hoch.
Wir werden aber auch andere Internetzugänge nutzen, soweit das möglich
ist. Internetzugänge gibt es ja an jeder Ecke.....

Das Wetter ist gut genug, das Gepäck ist verstaut - es geht los!

Ohne Probleme aber mit viel Spaß sind wir an das Ende vom Baldenysee gefahren. Die beiden Regenpausen haben wir mit Spielchen überbrückt. Unser Zelt steht am Seeufer in der Sonne.

Die Tagesetappe von 31.33 km war sehr ereignisreich. Es verliert immer der Reifen Luft, bei dem das Flicken am meisten Arbeit macht! Ein drohendes Unwetter haben wir im Museum abgewartet - natürlich ein Wassermuseum. Geregnet hat er dann aber erst später. Jetzt werden wir vor der Übernachtung im Bootshaus den Innenhafen besuchen. Es macht Spass!

Eine etwas längere Fahrt brachte uns hinter Xanten. Bei tollem Wetter  machte es fast nichts, dass wir auf der Karte und in der Landschaft keinen näheren Zeltplatz gefunden haben.

In Emmerich haben wir auf die rechte Rheinseite gewechselt und sind dann ohne sichtbaren Hinweis nach Holland eingereist. Mit 2 kg Erdbeeren haben wir uns  über den heissen Tag gerettet. Da wir 2 Übernachtungen im Zelt bezahlt haben steht jetzt schon fest: MONTAG IST RUHETAG!

Die Fahrt von 62 km war trotz Platten am Anhänger locker. Es ging nach der Überfahrt über den Pannerdenskanal durch tolle Landschaft meistens über den Deich. Der von uns geplante Campingplatz wird gerade umgebaut. Das brachte uns zusätzliche 15 km und einen Besuch bei Mc Donalds.

Bei sehr warmem Wetter war diese Etappe von 40 km sehr erschöpfend. Belohnt werden wir mit einem schattigen Zeltplatz mit Streichelzoo. Den Platten hatte heute Lea :-)

Heute stand neben dem Radfahren auch die Suche nach einer geeigneten Karte für die Weiterfahrt auf dem Programm. Das Wetter ist unverändert heiss, darum sind wir mehr damit beschäftigt Noa und Lea Flüssigkeit zu reichen, als sie zu hohen Leistungen zu motivieren. Keine Panne :-))

Bewölkt und Gegenwind - das Wetter am Vormittag war erfrischend und hat uns ein zügiges Fortkommen beschert. Die Strecke entlang des Oude Rijn war malerisch schön. Dank der guten Karten sind wir ausschliesslich über Radwege gefahren. Den schönsten Weg hat uns eine niederländische Familie auf dem letzten Campingplatz verraten. Heute zelten wir fast allein auf einem Minicampingplatz.

Es ist um 17.00 Uhr passiert: Freier Blick auf die Nordsee! Nach einigen Erinnerungsfotos haben wir uns dann zum Campingplatz begeben. Für die Kinder ist das Hauptziel erreicht. Wir hoffen, dass die Motivation nicht nachlässt. Es liegt ja erst ein Drittel der Tour hinter uns. Die Fahrt verlief heute wieder ohne Zwischenfälle.

Nicht nur die Tour de France macht mal eine Pause, wir auch! Wenn alles klappt, setzen wir unsere Fahrt morgen fort.

Der Tag begann bei tollem Fahrradwetter und einer landschaftlich schönen Strecke durch die Dünen bei Nordwijk. Die Fahrt durch Zandvoort war interessant und wegen der Verkehrsführung anspruchsvoll.
Zum Bleiben schön fanden wir es dort nicht, zumal es sich zuzog. Also ging die Fahrt weiter durch den Kennemerland Nationalpark. Hier bot die Landschaft genügend Unterstellmöglichkeiten für das durchziehende Gewitter. So waren es doch wieder 50 km, obwohl wir uns vorgenommen hatten den halben Tag bei Sonnenschein am Strand zu verbringen. Noa und Lea sind super gefahren!

Heute war ein Tag des Windes!!! Zunächst lernten wir die guten Seiten kennen. Rückenwind machte uns schnell wie nie. Dann stellten wir fest, dass der gleiche Wind auch dafür sorgen kann, dass es innerhalb einer Sekunde dunkel und nass werden kann. Der gleiche Wind konnte uns dann auch wieder trocknen. Aber das wurde immer besser. Der Wind kann Lea auch in Schräglage über den Deich surfen lassen. Jetzt sitzen wir im wackelnden Zelt auf einem Bauernhof mit Kühen. Die Kinder waren kaum wieder einzufangen - diesmal nicht wegen dem Wind, sondern wegen den
interessanten Tieren.

Aus der Jugendherberge in Sneek kommt der heutige Abendreport des bislang schwierigsten Tages.
Abfahrt am Campingplatz gegen 10:00 Uhr, da die Fähre über das Eisselmeer nur drei Mal am Tag fährt und wir die Mittagsfähre erwischen wollten.
Die Fahrt zur Fähre im Regen mit Seitenwind - oder besser Seitensturm.
Die Überfahrt bei Starkwind in einem Boot bei starken Wellengang hat uns allen etwas ausgemacht. Unser Fahrrad mit dem Anhänger stand an der Stelle, an der das Wasser hochspritzte - war aber dank unserer Regenverpackung problemlos.
Danach steigerte sich der Wind noch ein wenig und die Kinder fingen an zu verzweifeln. Meistens kam der Wind jedoch von links hinten, so dass ein Fortkommen möglich war.
Eine böser Windstoss erwischte Noa und schubste sie in den Graben. Schürfwunden am Knie wurden mit Verband bedeckt, da die Fläche für Pflaster zu gross war. Noa hat sich aber auch danach tapfer geschlagen.
Wir hatten entschieden, dass wir bis nach Sneek müssen, da zelten bei dem Wind nicht sinnvoll erscheint.
Kilometer später haben wir das Ziel nach einer Irrfahrt durch die Stadt dann erreicht. Buchung für zwei Nächte - morgen müssen wir uns erholen. Ausserdem sagte uns ein Mann, den wir nach dem Weg gefragt haben - hoffentlich nicht aus Mitleid - dass am Wochenende das Wetter besser werden soll.
Jetzt danke ich dem Menschen, der unserer Sprache nicht spricht, fuer die Nutzung seines Notebooks....

Jugenherbergsbetten - keine Isomatten!

Nach dem guten Frühstück in der Jugendherberge waren wir schon um 10 Uhr auf der Straße - kein Zeltabbau :-))  Die 51 km lange Fahrt verlief wieder einmal problemlos. Mit Jacken war der schwache Wind und leichte Nieselregen gut zu ertragen. Das Zelt steht jetzt auf einer Hafencampingwiese. Noa und Lea durften hier in einem Motorboot mitfahren, was ihnen eine Menge Spass brachte.

Wir haben sie wiedergesehen: Die Sonne! Wenn für heute jemand das Wetter bestellt hat, dann war das jemand, der sich mit Fahrradwetter auskennt. Heute können wir auch wieder die Landschaft beschreiben. Entlang der Küste Frieslands, mal auf dem Deich, mal davor oder dahinter. Überall waren Schafe. Die Wege waren voll davon. So voll, dass es unter den Reifen immer gematscht hat ;-) Ein schöner Tag mit kaum bemerkten 61 km.

Nach heftigen Regenfällen in der Nacht und am Morgen haben wir uns gegen die Abreise entschieden. Zeltabbauen im Regen ist nicht unser Ding. Auf dem Rückweg vom Besuch einer  Seehundeaufzuchtstation wurden wir richtig nass, was jedoch mit sofortigem Duschen behoben werden konnte. Jetzt sitzen wir voll Optimismus mit einem Einweggrill in der Hand im Zelt und
warten auf das Ende des Schauers, der jetzt wohl schon eine Stunde dauert.

Die Fahrt entlang der Nordsee endet hier und wir werden uns ab morgen  dem vierten großen Gewässer zuwenden: Der Ems. Die heutige Fahrt unter bedecktem Himmel auf trockener Straße war schön und ohne besondere Vorkommnisse. Noa hat uns heute mitgeteilt, dass sie im nächsten Jahr die Fahrt noch einmal machen möchte. Lea hat angemerkt lieber etwas ohne Fahrräder machen zu wollen. Sie würde die Tour lieber joggen. Jetzt ist Zeltaufbau angesagt. Der überraschende Regen ist vorbei.

 

Direkt nach dem Start am Campingplatz haben sich für Lea die Ereignisse Überschlagen - oder besser ihr Fahrrad. Der Reflektor vom Vorderrad hatte sich gelöst und vor der Gabel quergestellt. Der schön große und stabile Reflektor hat das unverletzt Überstanden. Lea hat eine halbe Stunde gebraucht um sich zu ordnen, hatte aber glücklicherweise nur oberflächliche Verletzungen. Die Fahrt danach war ein wenig schleppend, was hauptsächlich am Gegenwind hinter den Deichen lag. In Bunde sind wir dann wieder nach Deutschland eingereist. An so einem Tag reichen uns dann auch 38 km. Gleich werden wir nach dem Duschen eine Runde Minigolf spielen, wenn unsere Kinder es sich nicht anders überlegt haben.

 

Die Tour entlang der Ems war landschaftlich sehr reizvoll und fern von jedem Autoverkehr. Das schwülwarme Wetter hat unsere Belastbarkeit jedoch stark eingeschränkt. Pünktlich zur Mittagspause verlor mein Hinterreifen seine Luft. Die Mädchen konnten in Ruhe essen, als der Schlauch seinen Flicken erhielt. Das Einkaufen hier auf dem Land gestaltet sich nicht leicht und brachte mir zusätzliche 14 km, die natürlich nicht für die Gesamtwertung zählen. Dominique hat inzwischen bewiesen, dass sie unser Zelt auch alleine aufbauen kann :-). Der schöne Zeltplatz hat als erster mit 9.70 Euro die 10er Grenze unterschritten.

 

Die Fahrt ging heute streckenweise durch holpriges Gelände, wie auf dem Bild hoffentlich zu erkennen ist. Unser Held des Tages ist der Zweiradhändler in Lathen. Er hat am meinem Tretlager das fiese Knackgeräusch beseitigt zu dem uns ein Monteur in Holland gesagt hat: Achse kaputt!  Jetzt macht das Fahren noch mehr Spass. An den Campingplatz grenzt ein Frei- und Hallenbad an. Den Kindern war sofort klar, was sie nach dem Aufbauen machen wollten. Es war sehr erfrischend nach dem anstrengenden Tag.

Heute Nacht hat es mächtig geregnet. Glücklicherweise hat unser Zelt fast den ganzen Regen um uns herum auf die Wiese geleitet. Die paar Tropfen im Zelt haben uns nicht wirklich beeinträchtigt.
Beim Weg zur Morgentoilette habe ich festgestellt, dass es andere scheinbar schlimm erwischt hat. Ein Mann stand mit einem größeren Paket, was so wie ein zusammengerafftes Zelt ausgesehen hat, vor dem Müllcontainer und hat seinen Aufenthalt beendet.
Da die Unwetterwarnungen bis heute Mittag galten und danach noch heftige Schauer angesagt waren, haben wir eine weitere Übernachtung gebucht. Da der Campingplatz unmittelbar an der Innenstadt liegt, ist es hier sehr schön für uns.
Heute Nachmittag geht es wohl noch einmal in das Schwimmbad.

Es wird langsam unwahrscheinlich, dass wir bis Donnerstag die gesamte Strecke bis nach Hause schaffen werden (Freitag werde ich zur Arbeit erwartet). Die Wege entlang der Ems sind nicht so gut ausgebaut, dass wir eine hohe Tagesleistung ohne Streß schaffen können. Wir haben uns entschieden, auf jeden Fall so weiterzufahren, dass es auch den Kindern Spaß macht. Auch wenn wir den Weg nach Hause nicht mehr ganz schaffen sollten, sind wir gespannt darauf, wo wir am Mittwoch oder Donnerstag herauskommen.

Lea hat sich heute im Schwimmbad spontan entschlossen, das Schwimmabzeichen in Bronze zu versuchen. Nach einem harten Kampf ist ihr das auch gelungen. Noa hat sich ueberwunden vom 3-Meter-Brett zu springen und plant deshalb morgen vor dem Fahrradfahren noch das Abzeichen in Silber zu absolvieren.

Heute waren wir bis nach dem Frühstück noch bester Hoffnung, weiterfahren zu können. Noa stand jedoch erst einmal in den Startlöchern, um ihr Jugendschwimmabzeichen in Silber zu machen. Sehr professionell hat sie alle Prüfungen absolviert und das Abzeichen erhalten.
Während des Aufenthaltes im Schwimmbad hat Dominique alle Sachen zusammengeräumt, damit wir zügig nach dem Schwimmen hätten losfahren können.
Es hat dann jedoch, entgegen den Vorhersagen im Radio, fürchterlich angefangen zu regnen. Der angebliche vereinzelte Schauer dauert immer noch an und ist nur zwei Mal kurz unterbrochen worden.
Also haben wir eingesehen, dass es auch heute sinnlos ist, weiterzufahren und haben den Campingplatz um einen weiteren Tag verlängert. Das Ausräumen unserer Sachen war dann auch schnell erledigt...
Wir hoffen sehr, dass unsere Tour morgen weitergehen kann!
Gleich werden wir uns noch einen Film im Kino ansehen und den restlichen (Regen-)Tag geniessen.

Das Wetter hat uns heute die Weiterfahrt gestattet. Froh endlich weiterzukommen, waren die 54 km für keinen von uns der Rede wert. Leider war kein weiterer Campingplatz in erreichbarer Nähe, sonst wären wir noch ein Stück weiter gefahren. Die Strecke war heute wieder einmal landschaftlich sehr schön und auf gut ausgebauten Radwegen gut zu befahren.

Die heutige Fahrt begann bei bewoelktem Wetter. Die Fahrt bis Rheine verlief problemlos. Noa war jedoch ungewoehnlich langsam. In Rheine wurde Noa dann uebel. Gleichzeitig verlor mein Hinterreifen zum 4. Mal seine Luft. Während des Plattenflickens wurde Noa kalt und begann sich alles anzuziehen was sie in Reichweite hatte. Danach ging es ihr besser und sie erklaerte sich für fahrtuechtig. Auf dem Weg von Rheine nach Emsdetten war ihr dann wieder nicht gut. Diese Strecke von 14 km rollte Noa durch unsere Hilfe so vor sich hin. Um 16 Uhr haben wir uns dann entschlossen, Michael mit unserer Abholung zu beauftragen. Gegen 18 Uhr rechnen wir mit seinem Eintreffen. Noa geht es inzwischen wieder besser...

Wie erwartet war unser "Rettungsdienst Michael" ohne Reaktionszeit (!!!) sofort zur Stelle und hat uns heil und sicher nach Hause gebracht!