Aus der Jugendherberge in Sneek kommt der heutige Abendreport des bislang schwierigsten Tages.
Abfahrt am Campingplatz gegen 10:00 Uhr, da die Fähre über das Eisselmeer nur drei Mal am Tag fährt und wir die Mittagsfähre erwischen wollten.
Die Fahrt zur Fähre im Regen mit Seitenwind - oder besser Seitensturm.
Die Überfahrt bei Starkwind in einem Boot bei starken Wellengang hat uns allen etwas ausgemacht. Unser Fahrrad mit dem Anhänger stand an der Stelle, an der das Wasser hochspritzte - war aber dank unserer Regenverpackung problemlos.
Danach steigerte sich der Wind noch ein wenig und die Kinder fingen an zu verzweifeln. Meistens kam der Wind jedoch von links hinten, so dass ein Fortkommen möglich war.
Eine böser Windstoss erwischte Noa und schubste sie in den Graben. Schürfwunden am Knie wurden mit Verband bedeckt, da die Fläche für Pflaster zu gross war. Noa hat sich aber auch danach tapfer geschlagen.
Wir hatten entschieden, dass wir bis nach Sneek müssen, da zelten bei dem Wind nicht sinnvoll erscheint.
Kilometer später haben wir das Ziel nach einer Irrfahrt durch die Stadt dann erreicht. Buchung für zwei Nächte - morgen müssen wir uns erholen. Ausserdem sagte uns ein Mann, den wir nach dem Weg gefragt haben - hoffentlich nicht aus Mitleid - dass am Wochenende das Wetter besser werden soll.
Jetzt danke ich dem Menschen, der unserer Sprache nicht spricht, fuer die Nutzung seines Notebooks....