Tag 2: Montag, 27.05.2019

Nach dem Warten auf das Trocknen der Zelte und anschließendem Abbau - in der Nacht hat es viel geregnet - sind wir entlang der Ruhr unterwegs. Bis Mülheim ist die Strecke sehr schön und idyllisch. In Mülheim führt uns der Weg durch die Stadt und anschließend an der L140 entlang bis Duisburg. Das ist schon etwas eintönig, aber wir sind ja auch bezüglich der schönen Landschaft etwas verwöhnt.

Die erste größere Pause gibt es unter mehreren Eisenbahnbrücken, die als Brückenpark bezeichnet sind. Die Stelle ist nicht übermäßig schön, aber da der Autoverkehr einige Meter tiefer verläuft, etwas ruhiger als die übrige Strecke in diesem Bereich.

In Duisburg-Ruhrort wechseln wir die Seite des Rheins. Die Fahrt durch diesen Teil von Duisburg erweist sich als unproblematisch; wir hatten mehr Berührungspunkte mit dem Straßenverkehr befürchtet. Nach der Rheinüberquerung erwartet uns unser Versorgungsteam mit einer warmen Mahlzeit. Das ist Komfort vom Feinsten für eine solche Tour.

Nach der Pause führt uns die Strecke weiter entlang der L 287. Diese Strecke verlassen wir nach kurzer Zeit und fahren durch den Baerler Busch, um dem Autoverkehr etwas zu entgehen. Bei der weiteren Fahrt duch die kleineren Orte fällt den aufmerksamen Radfahrern, die mir schon seit längerem folgen, auf, dass die Raiffeisenstraße von zwei Stellen aus einmündet. Da hätte es eine kürzere Strecke gegeben, wie ich rückwirkend gerne einräume.

In Rheinberg gibt es einen Zwischenstopp an einer sehr guten Eisdiele, bei dem jeder zwei Kugeln Eis zur Stärkung erhält.

Auf den letzten Metern der Etappe erwartet uns in Alpen ein Anstieg, der nach über 50 km noch einmal Kraft erfordert. Dann treffen wir am Waldzeltplatz Leucht bei Xanten ein. Dieser Zeltplatz ist Jugendgruppen vorbehalten.

Die heutige Etappe war 53,3 km lang.

  Etappe2 2

Die Tour:

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