Tag 4: Mittwoch, 29.05.2019

Die dritte Etappe beginnt bei gutem Wetter, guter Laune und toller Motivation. Zu Beginn gibt es kleine technische Probleme, die aber recht schnell gelöst werden können.

Dann erwartet uns ein Highlight, das Naturschutzgebiet Bislicher Insel, eine der wenigen noch vorhandenen Auenlandschaften in Deutschland. Leider erfahren wir erst nach der halben Durchfahrung des Naturschutzgebietes, dass die einzige Brücke, die auf unserem Weg in Richtung Norden liegt, zurzeit nicht befahrbar ist. Zwar haben wir ein Schild, was auf die gesperrte Brücke hinweist, gesehen, doch nicht erkannt, dass es für unser Weiterkommen eine so wesentliche Bedeutung hat. Also heißt es umkehren, was die heutige Etappe ca. 10 km länger werden lässt.

Die weitere Fahrt führt uns nach Xanten, wo wir einen schönen Platz für eine Pause finden. Dort bemerken die Schüler schnell, dass in Sichtweite der Zugang zum Römermuseum liegt, der am Vortag nach einer relativ kurzen Fahrt erreicht wurde. Heute sind wir für das gleiche Ziel einen halben Tag unterwegs gewesen, Dank Brückensperrung.

Der zweite Teil der Strecke führte uns am Rhein entlang und verlief problemlos. Eine schöne Pause am Rheinufer mit Verpflegung durch unser Logistikteam rundete die Tour ab.

Nach insgesamt 50,6 km kommen wir am Campingplatz Wisseler See an. Die Schüler nutzen nach unserem Eintreffen so schnell wie möglich das Strandbad, welches bis 18 Uhr geöffnet ist. Eine tolle Abkühlung nach einem anstrengenden Tag. Der Campingplatz selbst konnte im Vorfeld unsere Sympathien nicht gewinnen, da große Vorbehalte gegen Gruppen bestehen. Die Hinterlegung einer großen Kaution ergänzte das Regularium, das erfüllt werden musste, um als Gruppe dort übernachten zu dürfen. Der Aufenthalt selbst lief aber unprobelmatisch und die Sanitäranlagen waren herausragend gut. Trotzdem schade, dass die großen Vorbehalte gegen Gruppen zumindest bei den erwachsenen Betreuern ein Wohlfühlen verhindert hat.

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Die Tour:

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