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Tag 5: Donnerstag, 30.05.2019

Die Etappe heute soll uns den Grenzübertritt in die Niederlande bringen. Doch vorher haben wir noch ein Stück in Deutschland inclusive Rheinüberquerung zu bewältigen.

Der erste Teil läuft richtig gut. Wir haben einen gut ausgebauten und übersichtlichen Radweg vor uns. So können wir in gelockerter Formation fahren, ohne dass die genaue Reihenfolge oder die Gruppenzugehörigkeit eingehalten werden muss. Gerade die schnellen Kinder aus der Klasse genießen diese Teilstücke, um einmal etwas flotter unterwegs zu sein und ihre Grenzen gegenseitig abchecken zu können.

Ein Platten hält uns nur kurz auf. Die Unterbrechung ist kaum zu bemerken.

Dann geht es über den Rhein und damit ändert sich die Landschaft auch sofort; sind wir auf der anderen Rheinseite auf dem letzten Stück immer mit einer größeren Entfernung zum Rhein unterwegs gewesen, so fahren wir jetzt fern des Autoverkehrs durch die Wiesen am Rhein bzw. über den Deich.

Ein Storch steht auf der benachbarten Wiese, als wir eine Pause machen.

An der Deutsch-Niederländischen Grenze, die wir nur aufgrund der Grenzlinie im Handy ausmachen können, stellen wir uns symbolisch mit einem Fuß in Deutschland und einem Fuß in den Niederlanden auf. Im ersten kleinen Ort auf niederländischer Seite gibt es ein Eis und dann ist die Etappe mit 28,7 km auch schon geschafft. Für einige Teilnehmer zu kurz, für andere gerade richtig. Allen kann man es eh nicht recht machen, dafür ist die Leistungsfähigkeit doch zu unterschiedlich. Diejenigen, die geduldig warten müssen, leiden scheinbar mehr, als diejenigen, die gelegentlich an ihre Grenzen geraten. Oder sie leiden zumindest lauter.

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Die Tour:

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